Abend über Toleranz, Menschlichkeit & Zusammenhalt
Bad Mitterndorf – Wie schaffen wir es, trotz unterschiedlicher Meinungen respektvoll miteinander umzugehen?
Wo endet Toleranz, und was braucht es, damit aus einem Nebeneinander ein echtes Miteinander wird? Diesen Fragen widmet sich Edgar Falkner-Groier am Mittwoch, dem 18. November 2026, um 19 Uhr bei einem ebenso aktuellen wie nachdenklich stimmenden Vortragsabend im Woferlstall in Bad Mitterndorf.
Die Welt scheint zunehmend aus den Fugen zu geraten. Politische Spannungen, gesellschaftliche Gegensätze und persönliche Konflikte bestimmen vielerorts den Alltag. Unterschiedliche Ansichten führen immer häufiger zu Streit, während gegenseitiges Verständnis und die Bereitschaft zum Zuhören auf der Strecke bleiben.
Doch Frieden ist weit mehr als die bloße Abwesenheit von Streit. Er beginnt dort, wo Menschen einander mit Respekt begegnen, Unterschiede akzeptieren und bereit sind, aufeinander zuzugehen.
Toleranz allein ist noch kein Frieden
Unter dem Titel „Wie kann Frieden gelingen? Gedankenimpulse für ein gutes Leben in Gesellschaft, Familie und Partnerschaft“ lädt Edgar Falkner-Groier dazu ein, über grundlegende Fragen unseres Zusammenlebens nachzudenken.
Was bedeutet echte Toleranz? Muss man jede Meinung akzeptieren? Wo liegen die Grenzen des Verständnisses? Und welche Rolle spielen persönliche Werte, Identität und die Suche nach Sinn für ein friedliches Zusammenleben?
Dabei geht es keineswegs nur um die großen Konflikte unserer Zeit. Vielmehr richtet sich der Blick auch auf jene Bereiche, in denen Frieden täglich gelebt werden muss: in der Familie, in Freundschaften, in der Partnerschaft und im unmittelbaren gesellschaftlichen Umfeld.
Wissenschaftliche Erfahrung trifft auf Menschenkenntnis
Mit Edgar Falkner-Groier steht ein Vortragender auf der Bühne, der zwei unterschiedliche berufliche Welten miteinander verbindet.
19 Jahre lang war er als Biochemiker und Biotechnologe in der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung tätig. Seit mehr als zwei Jahrzehnten beschäftigt er sich als Supervisor, Coach sowie Lebens- und Sozialberater intensiv mit den Herausforderungen menschlichen Zusammenlebens.
Seine Arbeit orientiert sich insbesondere an der Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl, die den menschlichen Wunsch nach Sinn und die persönliche Verantwortung in den Mittelpunkt stellen.
Diese Erfahrungen bilden die Grundlage für einen Vortragsabend, der neue Perspektiven eröffnen und zum Nachdenken über das eigene Verhalten anregen möchte.
Ein Abend, der zum Nachdenken einlädt
Der Woferlstall in Bad Mitterndorf bietet am 18. November den Rahmen für ein Thema, das wohl jeden Menschen betrifft. Denn ein friedliches Miteinander entsteht nicht von selbst. Es braucht Verständnis, gegenseitige Achtung und manchmal auch den Mut, die eigene Haltung zu hinterfragen.
Der Vortrag möchte dazu ermutigen, nicht nur über den Frieden in der Welt zu sprechen, sondern auch darüber, welchen Beitrag jeder Einzelne im täglichen Leben leisten kann.
Veranstaltungsinformationen: Der Vortrag beginnt am Mittwoch, dem 18. November 2026, um 19 Uhr im Woferlstall in Bad Mitterndorf. Der Eintritt erfolgt gegen eine freiwillige Spende zugunsten des E.I.K.E.-Forums Woferlstall.
Um vorherige Anmeldung über das Online-Formular auf www.eike-forum.at wird gebeten.
Denn vielleicht beginnt der wichtigste Frieden nicht irgendwo auf der Welt, sondern direkt vor unserer eigenen Haustür.
